Presseaussendungen

16. August 2017 | Umweltschutz darf kein Feigenblatt sein!

 

 

Presseinformation

Senat der Wirtschaft: Umweltschutz darf kein Feigenblatt sein!

 

  • Umweltschutz muss besondere Wichtigkeit erhalten
  • Ökologischer Steuerumbau mit CO2-Abgabe dringend gefordert

 

Wien: Wir erleben täglich, dass sich das Klima verändert. Hitze, Kälte, Stürme, Überschwemmungen, Muren und vieles mehr, beeinträchtigen nicht nur unser Leben, sondern auch die Natur. Dabei ist es unerheblich, ob der Mensch dabei eine große oder eine weniger große Rolle spielt. „Solange wir gewisse Naturereignisse negativ mitbeeinflussen, ist es höchst an der Zeit hier zielorientiert unser Verhalten zu ändern, wobei es dabei unerheblich sein muss, ob es Wählerstimmen kosten kann oder nicht. Umweltschutz muss in den Parteiprogrammen endlich eine ernstzunehmende Rolle spielen“, deponiert Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senat der Wirtschaft, der sich mit der Klima-Allianz aktiv für Umweltschutz einsetzt.

 

Bis jetzt deutet wenig darauf hin, dass dem Umweltschutz in den heimischen Wahlprogrammen eine besondere Bedeutung zukommen wird. Österreich soll die Treibhausgase, laut Pariser Klimaabkommen, auf 14 Tonnen reduzieren. Nach wie vor werden aber rund 28 Tonnen ausgestoßen – Besserung nicht in Sicht. „Man ergeht sich lieber in populistischen Themen und schürt Neid und Missgunst. Das ist verantwortungslos!“, so Harrer. Geld spielt für die Parteien im Wahlkampf sowieso nie eine Rolle. Sie schielen ausschließlich auf die Ergebnisse der Meinungsforschung, anstatt ein seriöses Programm vorzulegen. Der Senat fordert daher von den Kandidaten umgehend ein umweltpolitisches Gewissen und dazu ein tragfähiges Programm ein, wie z.B.:

 

  • Entbürokratisierung der Klimapolitik
  • Steuerentlastung durch einen Klimabonus
  • Steuergerechtigkeit für erneuerbare Energien
  • Energiewende um einen Wirtschaftsaufschwung zu initiieren
  • Sicherheit durch Energiequellen aus Österreich

 

um damit endlich Verantwortung für Kinder und Enkel zu übernehmen. „Finanzieren kann man das alles durch einen ökologischen Umbau des Steuersystems, unter Einbau einer CO2-Abgabe, wie uns das z.B. Schweden seit vielen Jahren eindrucksvoll vorzeigt“, bekräftigt Hans Harrer, der die handelnden Politiker auffordert, solche Best-Practice Beispiele endlich zu übernehmen.

 

 

Rückfragehinweis:

  • Mag. Karin Keglevich-Lauringer
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  • Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
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