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Schwerpunktthema Ökologie | DEKARBONISIERUNG DER FINANZWIRTSCHAFT

Schwerpunkt ÖKOLOGIE

 

DIE ÖKOLOGISIERUNGS-VERANTWORTUNG DER FINANZWIRTSCHAFT

 

Die Finanzwirtschaft wird einen ganz wesentlichen Teil zur Ökologisierung leisten müssen. Sie haben einen unglaublichen Hebel zur Verfügung, um Unternehmen und multinationale Konzerne genauso wie internationale Fonds in ihrer Ausrichtung grundlegend zu verändern.  Veranlagungen und damit Renditen und Erträge können so auf eine nachhaltige Basis der Zukunftsverantwortung gestellt werden.

Bereits jetzt zeigt sich auch bei KonsumentInnen ein deutlicher Trend: Nachhaltige Veranlagungen, ethische Kapitalanlage u.v.m. sind mittlerweile kräftige Schlagworte geworden, die ganz klar unterstreichen, dass diese Argumente bereits jetzt – und in Zukunft noch viel mehr – über den Erfolg und die Akzeptanz im Markt entscheiden.

Ein SENATs-Unternehmen zählt in diesem Bereich zu den Vorreitern und dient zur Veranschaulichung als Best-practice: die VBV Vorsorgekasse. Im Februar stellte das Unternehmen das „Herzstück“ ihres Aktienportfolios, den Spezialfonds „VBV Passive World Equities Fonds“, auf „Low Carbon“ um und wird dadurch 100.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Die VBV-Pensionskasse, immerhin der Marktführer in Österreich, setzt damit ein Signal in Sachen Klima- und Umwelt-Verantwortung für die gesamte Pensionskassen-Branche. Das Vehikel ist ein Kerninvestment für die VBV, es umfasst ein Volumen von aktuell rund 850 Millionen Euro bzw. ca. 1.600 Einzeltitel und macht rund 40 Prozent des gesamten VBV-Aktienportfolios aus.

Durch die Umstellung auf „Low Carbon“ investiert die VBV-Pensionskasse nun in ein Portfolio von Unternehmen, deren CO2-Intensität von zuvor 221 Tonnen CO2 auf 100 Tonnen CO2 pro einer Million Umsatz reduziert wurde. Damit konnte die VBV-Pensionskasse die CO2-Intensität ihres Portfolios um 55 Prozent bzw. rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 40.000 Diesel-Pkws.

Die von der VBV-Pensionskasse erwirtschafteten Erfolge zeigen auch in ökonomischer Hinsicht, dass Nachhaltigkeit in der Veranlagung zu einem Performance-Treiber geworden ist und es gibt keinerlei Anzeichen für eine Trendumkehr.

Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT, unterstreicht: „Es gibt gar keine Zweifel daran, dass immer mehr Institute erkennen werden, dass Performance nur mehr dann erreichbar ist, wenn sie auf ökosozialer Verantwortung gegründet ist. AnlegerInnen werden immer sensibler, was diese Faktoren betrifft. So werden auch Institute, die eigentlich nicht verantwortungsbewusst agieren, durch die Jagd nach Performance, auf diesen Zug aufspringen müssen und damit – wenn auch ungeplant – zur Ökologisierung des Kapitalmarkts wesentlich beitragen. Early adopters, wie die VBV-Pensionskasse werden bis dahin bereits große Anlageerfolge realisiert haben.“

 

 

 

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