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SENATS-MITGLIED DONAUSOJA KOOPERIERT MIT PRO-TERRA

 

 

Die internationale ProTerra Foundation, eine Stiftung mit Sitz in den Niederlanden, und die europäische Soja Organisation Donau Soja, eine internationale NGO mit Hauptsitz in Österreich und Mitglied im SENAT DER WIRTSCHAFT, haben sich auf eine enge Kooperation bei der Zertifizierung von nachhaltigem, in Europa angebautem und gentechnikfreiem Soja geeinigt.

 

 

Derzeit importiert Europa etwa 40 Millionen Tonnen Sojabohnen pro Jahr, was einer Fläche von ca. 16 Millionen Hektar entspricht. Das mittelfristige Potential für die europäische Sojaproduktion/den europäischen Sojaanbau liegt bei etwa 15 Millionen Tonnen in den nächsten zehn Jahren. Die derzeitige Produktion liegt bei ca. 9,2 Millionen Tonnen. Das gemeinsame Ziel von ProTerra und Donau Soja ist es, dass diese Mengen nachhaltig produziert werden und die weiterhin benötigten Importe ebenfalls gentechnikfrei und nachhaltig nach dem ProTerra Standard erzeugt werden.

„Dank unserer neuen Kooperation sind wir davon überzeugt, dass wir weltweit zu einer gesünderen und nachhaltigeren Landwirtschaft beitragen können“, freuen sich Augusto Freire und Donau Soja-Mastermind Senator Matthias Krön.

 

Die Details zur Zertifizierung

ProTerra erkennt den Europe Soya Standard als die europäische Interpretation des ProTerra Standards an. Sojaproduzenten und -verarbeiter in Europa werden nach dem Europe Soya Standard zertifiziert, während Sojaproduzenten außerhalb Europas weiterhin nach dem ProTerra Standard zertifiziert werden. Damit entsteht ein breit anerkannter Standard für europäischen Soja und maximale Synergien zwischen dem europäischen Netzwerk von Donau Soja und der globalen Erfahrung von ProTerra. Als Standardhalter des Europe Soya Standards wird die Donau Soja Organisation den europäischen Markt betreuen, unterstützt durch die ProTerra Foundation.

Für den Europe Soya Standard sind die im internationalen Vergleich relativ hohen EU- Vorschriften die Basis in allen relevanten Aspekten der Produktionskette – auch für Nicht-EU-Staaten wie Serbien, Bosnien, Moldawien und Ukraine. Das betrifft insbesondere auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln: Hier sind die EU-Vorschriften deutlich strenger als die Vorschriften in vielen Nicht-EU-Staaten. Weiters verbietet Europe Soya die Sikkation unter anderem mit Glyphosat. Weitere Anforderungen des  Europe Soya Standards  sind ein Verbot von Landnutzungsänderungen (z.B. Abholzung), die Verpflichtung, sich an soziale und Arbeitsrechte (ILO Konventionen) zu halten und die Bedingung, gentechnikfreinach festgelegten strengen Standards zu produzieren.

Für weitere Details siehe: www.donausoja.org/downloads

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