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SONDERAUSSTELLUNG: MOZARTS WEG IN DIE UNSTERBLICHKEIT

 


Die neue Ausstellung „MOZARTS WEG IN DIE UNSTERBLICHKEIT. Das Genie und die Nachwelt“ der Österreichischen Nationalbibliothek im Mozarthaus Vienna

 

Bis in den Jänner des nächsten Jahres ist die Österreichische Nationalbibliothek mit der Ausstellung „Mozarts Weg in die Unsterblichkeit. Das Genie und die Nachwelt“ zu Gast im Mozarthaus Vienna, einem Museum der Wien Holding und Mitgliedsunternehmen im SENAT DER WIRTSCHAFT. Mozart – der Name steht für musikalische Vollendung und für ein überragendes Genie. Doch wie kam es zu Mozarts Weltgeltung und zur Ausbreitung seines Ruhms? Anhand zahlreicher Handschriften, Werkausgaben, Hommagen und Legenden zeigt die Schau außergewöhnliche Objekte aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek; darunter das Autograf von Frédéric Chopins Variationen über „Là ci darem la mano“ aus Mozarts Oper „Don Giovanni“, das erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wird.

 

 

Vom erfolgreichen und populären Zeitgenossen zum Genie überzeitlicher Größe

Der Tod Wolfgang Amadeus Mozarts am 5. Dezember 1791 markiert einen Wendepunkt in der öffentlichen Geltung des Komponisten: Hatte Mozart bis dahin den Ruf eines erfolgreichen und populären Zeitgenossen gehabt, so formte sich ab nun das Bild eines Genies von singulärer und überzeitlicher Größe. Bereits zu Lebzeiten war Mozart vereinzelt der Status des Außergewöhnlichen zugesprochen worden, vor allem von seinem großen Zeitgenossen Joseph Haydn.

Stellte Haydn bereits 1785 gegenüber Mozarts Vater Leopold fest, dessen Sohn sei „der größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne“, so schrieb er am 20. Dezember 1791, kurze Zeit nach Mozarts Tod, an Marianne von Genzinger: „… ich freue mich kindisch nach Hauß um meine guten Freunde zu umarmen, nur bedaure ich dieses an den großen Mozart zu Entbehren, wan es anderst deme also, welches ich nicht wünsche Er gestorben seyn solte. Die Nachweld bekommt nicht in 100 Jahren wieder ein solch Talent.“ Kurze Zeit später, am 29. Oktober 1792, notierte Ferdinand Graf Waldstein in das Stammbuch des jungen Ludwig van Beethoven, der im Begriff war, nach Wien aufzubrechen: „Mozart’s Genius trauert noch und beweint den Tod seines Zöglinges. Bey dem unerschöpflichen Hayden fand er Zuflucht, aber keine Beschäftigung; durch ihn wünscht er noch einmal mit jemanden vereinigt zu werden. Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart’s Geist aus Haydens Händen.“

Die Kuratoren der Ausstellung sind  Thomas Leibnitz und Andrea Harrandt.

 

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