News

WERBERAT STOPPT DISKRIMINIERENDE AK-OÖ-KAMPAGNE!

 

 

Nun ist es offiziell: Die UnternehmerInnen-diskriminierende Kampagne der Arbeiterkammer Oberösterreich muss gestoppt werden!

 

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT hat unmittelbar nach der Veröffentlichung des infernalen Videos der Arbeiterkammer Oberösterreich diese Kampagne mit klaren Worten scharf kritisiert. Die Begründung der Entscheidung des Werberats bestätigt den SENAT nun vollinhaltlich und fordert die AK Oberösterreich  zum sofortigen Stopp der Kampagne bzw. sofortigen Sujetwechsel auf.

In der Begründung heißt es auszugsweise:

  • …Die eindeutige Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen sind der Ansicht, dass der beanstandete Spot eine ganze Berufsgruppe diskriminiert, Dominanzgebaren als „normal“ gegenüber Mitarbeiterinnen suggeriert und zusätzlich gegenüber Frauen eine Herabwürdigung beinhaltet.
  • Konkret erfüllt die, bewusste, Darstellung des Unternehmers als, selbstverliebter Ausbeuter, der sich über sozialrechtliche Bestimmungen, wie Mutterschutz und Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, hinwegsetzt, nicht die im Ethik-Kodex aufgestellten Anforderungen der sozialen Verantwortung und Redlichkeit.
  • Pauschale und völlig undifferenzierte abwertende Darstellungen von Gruppen, in diesem Fall von Unternehmern und Führungskräften, um eine Aufwertung einer anderen Gruppe bzw. Leistung zu erreichen, entsprechen nicht den moralischen und ethischen Anforderungen der diskriminierungsfreien Kommunikation und ist weiters als irreführend zu qualifizieren… (Zitat Ende)

 

Die Entscheidung des Werberats

Mit dieser Begründung wird die Entscheidung des Werberats untermauert, die wie folgt lautet: „Der Österreichische Werberat spricht im Falle der beanstandeten Werbemaßnahmen der AK Oberösterreich die Aufforderung zum sofortigen Stopp der Kampagne bzw. sofortigen Sujetwechsel aus.“

 

Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT, zur Entscheidung des Werberats: „Wir sehen uns in unserer Auffassung bestätigt, dass die Arbeiterkammer mit dieser Kampagne Grenzen überschritten hat, die in einem Land wie Österreich nicht überschritten werden dürfen, und zwar ethische, moralische aber auch demokratiepolitische Grenzen. Dagegen treten wir aktiv auf. Die Entscheidung des Werberats ist ein erster Schritt, aber von unserer Seite folgen noch weitere Schritte, um der zum Ausdruck gebrachten verwerfliche Gesinnung einzelner Partikularstrukturen in aller Entschiedenheit entgegenzutreten!“

 

>> ZUM URTEIL AUF DER WEBSEITE DES WERBERATS

 

>>  URTEIL ALS PDF HERUNTERLADEN

 

 

css.php