19. APRIL 2018 | LINZ: RISK-MANAGEMENT BY HEILIGER ST. FLORIAN | Senat der Wirtschaft

Rückblicke

19. APRIL 2018 | LINZ: RISK-MANAGEMENT BY HEILIGER ST. FLORIAN

Der SENAT DER WIRTSCHAFT, repräsentiert durch Vorstand Hans Harrer und Geschäftsführer der MITTELSTANDS-ALLIANZ, Dr. Johannes Linhart, veranstaltete gemeinsam mit der Security Alliance von Senator Mag. Wolfgang Helpa, einen Security-Talk zum Thema „Risk-Management by Heiliger St. Florian“, bei dem neben CEO-Fraud und Cyber-Attacken auch ein Live-Hack durchgeführt und die mittlerweile berühmte EU-DSGVO besprochen wurde.

Als Gastgeber der über 25 Gäste fungierte Senator Mag. Markus Raml von RAML & PARTNER STEUER- & UNTERNEHMESBERATUNG GmbH. Er wies in seinem Eröffnungsstatement darauf hin, dass die Themen dieses Tages für Unternehmen höchst relevant sind und die Verantwortung von den Vorständen und der Geschäftsführung auf niemand anders übertragen werden kann. Eine Sensiblisierung des Themas ist daher nötig und auch das Ziel dieser SENATs-Veranstaltung. Er verwies darüber hinaus darauf, dass Datenschutz eine ethisch-moralische Pflicht und der Schutz der firmeneigenen IT eine Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften sind. Unternehmerverantwortung impliziert, dass auch das Risikomanagement im Rahmen sauber definierter Prozesse verantwortungsvoll behandelt wird.

Nach der Kurzvorstellung der Aktivitäten des SENAT DER WIRTSCHAFT, bei denen Prinzipien einer Ökosozialen Marktwirtschaft im Zentrum stehen, hieß Vorstand Hans Harrer den Gastgeber Markus Raml in seinen Reihen herzlichst willkommen und überreichte ihm die Mitgliedsurkunde. Dann rückte Hans Harrer die Relevanz des Themas Sicherheit für den Mittelstand ins Zentrum. Durch die Initiative MITTELSTANDS-ALLIANZ bietet der SENAT dem Rückgrat der österreichischen Wirtschaft auch im Bereich der Security praxisrelevanten Wissenszugewinn und vernetzt mit vertrauenswürdigen Umsetzungspartnern, damit diese Themen mit einem optimalen Maß an Vertrauen angegangen werden können.

Bevor es dann zur Sache ging überreichte Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der KLIMA-ALLIANZ im Senat der Wirtschaft dem Gastgeber das Zertifikat „Klima-Neutrale-Veranstaltung“ und wies darauf hin, dass der durch diese Veranstaltung verursachte CO2-Fußabdruck durch den Kauf von UNO-Zertifizierten Klimazertifikate ausgeglichen wurde und so ein Windkraftwerk in Indien finanziell unterstützt wird. Er forderte dabei alle anwesenden Unternehmer auf, sich ebenfalls der Klimaallianz anzuschließen und ihre Betriesstätten und Produkte Klimaneutral zu stellen. Dies sei unsere Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen!

In den anschließenden Impuls Statements von Senator Mag. Wolfgang Helpa (CoreTEC Senior Advisor und Managing Partner von HELPA Partners GmbH), Manfred Kirisits (Geschäftsführer, CoreTEC IT Information Security GmbH) und  Peter Weinheimer (Geschäftsführer, Sentinel Investigators Group GmbH) wurde die Corporate Security Alliance vorgestellt und beleuchtet, welche Auswirkungen CEO-Fraud, Cyberattacken (via Hacking oder Verschlüsselungstrojaner) haben kann und wie man sich unkompliziert im Rahmen eines vernünftigen Sicherheitsmanagements  (ISO27001) wirkungsvoll schützen kann. Von besonderem Interesse war eine Case Study einer erfolgreichen Ermittlung anhand eines Beispiels aus der Praxis.

Endgültig aufgerüttelt wurden die Teilnehmer dann, als sie von Hacker Europameister Sebastian Auberger darauf aufmerksam gemacht wurden, dass er sich während obiger Vorträge mit nahezu allen im Raum befindlichen Smartphones verbinden konnte und so mühelos Zugang zu den darin gespeicherten Daten der Anwesenden gelangen hätte können. Herr Auberger, Mitbegründer und Head of Engeneering der Firma hello again GmbH, die maßgeschneiderte Firmen-Apps entwickelt, hat in der Folge erklärt, wie er sich mit den Handis verbinden konnte und riet allen die WLAN Funktion außerhalb von gesicherten Räumen auszuschalten.

Im Schlussplädoyer machte Mag. Wolfgang Helpa unmissverständlich klar, dass CEO Fraud, Cybersecurity, DSGVO und interne Riskmanagement-Prozesse eindeutig Chefsache sind und nicht einfach dem IT-Manager überlassen werden dürfen! Es geht dabei auch um Haftungsfragen, vor allem aber um eine Zukunftsabsicherung des Unternehmens, dem man allerdings erwiesenermaßen erfolgreich begegnen kann. Es gibt keinen Grund vor Angst zu erstarren, sondern man kann und muss sich dieser Herausforderung stellen.

Anschließend pflegten die Gäste bei Würschtl und Bier einen intensiven Informationsaustausch in Einzelgesprächen mit den Referenten.

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