5. JULI 2017 | AUFTAKT DER MITTELSTANDS-ALLIANZ | Senat der Wirtschaft

Rückblicke

5. JULI 2017 | AUFTAKT DER MITTELSTANDS-ALLIANZ

 

 

Der SENAT DER WIRTSCHAFT präsentiert die MITTELSTANDS-ALLIANZ

 

“UnternehmerInnen sind kein Stimmvieh! Sie wollen gehört werden”, deponieren Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek, als Präsident, und Hans Harrer als Vorstandsvorsitzender des SENAT DER WIRTSCHAFT, bei der Präsentation der MITTELSTANDS-ALLIANZ bei einem Wirtschaftsgespräch mit über 70 RepräsentantInnen des Mittelstandes sowie VertreterInnen der Parlamentsparteien im Wiener Looshaus. „Der Mittelstand muss gehört werden und jene Aufmerksamkeit erhalten, die ihm als Stabilitätsfaktor der Gesellschaft zukommen sollte. Denn diese Stabilität ist in Gefahr“, warnt Busek.

 

Josef Resch (GF, Resch & Frisch, links im Bild), Dr. Johannes Linhart (MITTELSTANDS-ALLIANZ-GF des SENATs, 2.v.l.) und Josef Kranawetter (GF, Weidmüller GmbH, ganz rechts im Bild) formulierten klare Forderungen des Mittelstands aus UnternehmerInnen-Sicht.

 

„Dieses Land lebt vom Mittelstand! Er bildet das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, durch das 64% aller Umsätze und 68% aller Arbeitsplätze generiert werden“, so Dr. Johannes Linhart, Geschäftsführer der Mittelstands-Allianz, der die Dringlichkeit einer starken Stimme für diese so wichtige Gruppe hervorstrich. Bestärkt wurde er durch die Aussagen von Josef Resch, Geschäftsführer des Backwaren-Profis  Resch & Frisch, einem Unternehmen mit über 1.500 Beschäftigten und einem Umsatz von Euro 130,2 Mio. Vor allem das Umsetzen der Arbeitszeitflexibilisierung sieht er als wichtigen Punkt für die Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft und jeder Forderung für kürzere Arbeitszeiten und mehr Urlaub erteilte er eine klare Absage. Gemeinsam mit Josef Kranawetter, Österreich-Geschäftsführer des internationalen Technologie-Unternehmens Weidmüller (weltweit über 4.500 Beschäftigte und an die 800 Mio. Euro Umsatz), legte er dar, dass der österreichische Standort in Zukunft nur mit besseren Rahmenbedingungen erfolgreich sein kann. Da ist die Politik gefordert nicht nur über den Mittelstand zu reden, sondern endlich jene Maßnahmen zu ergreifen, die die Unternehmen von der überbordenden Bürde der Bürokratie und Verwaltung entlasten.

„Sonst“, so Erhard Busek, „ist die Mitte in Gefahr, weil wir uns permanent mit den Rändern beschäftigen und kein realitätsnaher Wirtschaftsdialog mehr stattfindet. Die Mitte ist jedoch politisch und sozial notwendig um Stabilität zu gewinnen. Es geht nicht an, dass der Mittelstand nur dann wichtig wird, wenn es um dessen Wählerstimmen geht“.

 

vlnr NAbg. L. Steinbichler (Team Stroach), NAbg. W. Kinger (FPÖ), W. Lusak (Lobby der Mitte), M. Strolz (NEOS), R. Lichtenegger (Die Grünen)

 

In der anschließenden PolitikerInnen-Diskussion deponierte NAbg. Ing. Wolfgang Klinger von der Freiheitlichen Wirtschaft, dass er sich sehr für einen Bürokratieabbau einsetze, da er in seinem eigenen Unternehmen den Bürokratiedruck spüre und forderte auch von der Verwaltung, sich an Best-Practice-Beispielen zu orientieren, da man vieles mit wesentlich weniger Personal bewältigen könne. NAbg. Dr. Ruperta Lichtenecker, von der Grünen Wirtschaft plädierte ebenfalls für einen Abbau der Bürokratie, genauso wie NAbg. Leo Steinbichler vom Team Stronach. Neos-Obmann, Matthias Strolz konnte darauf verweisen, dass die Neos die einzige Partei seien, die bereits ein konkretes Wirtschaftsprogramm präsentiert hat, das von Arbeitszeitflexibilisierung über weitere Vereinfachungen in der Gewerbeordnung bis hin zu einem Ende der Kalten Progression reicht. Die Politiker begrüßten die MITTELSTANDS-ALLIANZ und forderten diese auf, sich hier verstärkt in den politischen Diskurs einzubringen und die richtigen Fragen aufzuwerfen.

Hans Harrer deponierte zum Abschluss, dass es immer wichtiger wird, sich in seine Angelegenheiten einzumischen und nicht nur zu kritisieren. Das gelte für Unternehmer ebenso, wie für Politiker, die vermehrt den Dialog mit den Unternehmern suchen sollten, um deren Probleme überhaupt zu verstehen. Er lud die Politik zu einem verstärkten Dialog mit dem SENAT ein, der partikularinteressensbefreit Inputs liefern kann, die zur Lösungsfindung beitragen. Als praktische Beispiele übergab Harrer den anwesenden PolitikerInnen ein detailliertes Konzept für die Ökologisierung des Steuersystems und forderte die Parteien wiederholt auf, endlich die Zwangsmitgliedschaft der Kammern und ihren Verfassungsrang abzuschaffen, damit sich alle im freien Wettbewerb behaupten müssen.

 

Der Mittelstand bekommt großflächige Aufmerksamkeit durch Plakatkampagne

 

Neben der umfassenden Presseberichterstattung über das Event erklärte sich die Geschäftsführung von Österreichs größtem Außenwerbungsunternehmen EPAMEDIA spontan bereit, der MITTELSTANDS-ALLIANZ eine österreichweite Plakatkampagne zur Verfügung zu stellen, damit diese Initiative auch in der Öffentlichkeit entsprechende Ressonanz findet. Hans Harrer zu dieser unerwarteten medialen Unterstützung: „Es ist einfach großartig, welch ein Engagement Brigitte Ecker und Alexander Labschütz von EPAMEDIA hier zeigen! Im Namen des Mittelstands können wir nur aufrichtig dafür danken!“ Die Umsetzung erfolgt noch vor dem Beginn der heißen Wahlkampfphase, um die politisch relevanten Hauptforderungen auch durch dieses Medium umgehend ins Bewusstsein zu rücken.

 

 

 

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