Herzlich Willkommen

Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist ein parteiunabhängiger und ökosozial ausgerichteter Think Tank sowie ein international agierendes Wirtschafts-Netzwerk. Ziel ist es, auf gesellschafts-­ und wirtschaftspolitisch relevante Themen aufmerksam zu machen und das Bewusstsein dafür nachhaltig zu schärfen. Dies tut der Senat vor allem im Rahmen von Think Tank-­Runden, Netzwerkveranstaltungen und Veröffentlichungen.

Gemeinsam mit über 450 Unternehmen in Österreich, sowie weiteren Unternehmen in den umliegenden Ländern und den Ländern des Donauraums, werden nach dem Leitspruch „Wirtschaft – Das sind wir ALLE!“ neue Denkanstöße und innovative Lösungsansätze entlang der vier Senats-­‐Säulen (Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Ökologie) erarbeitet. Die Politik gilt hier als Dialogpartner. Ökosozial orientierte Projekte, Arbeitskreise und Initiativen werden auf diese Weise erfolgreich umgesetzt.

Der SENAT DER WIRTSCHAFT pflegt Partnerschaften und Kooperationen zu namhaften wie gleichgesinnten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die ihr Wissen über Strategien und Wege zur Bewältigung aktueller Herausforderungen austauschen und multiplizieren. Unser Ziel: eine zukunftsfähige Gesellschaft und Wirtschaft! Wir freuen uns daher über Ihren Besuch auf unserer Webpage und laden Sie ein, gemeinsam mit uns die Wirtschaft neu zu gestalten! 

Aktuell

Presseinformation als PDF

Klimaschutz jetzt.
Konkrete Maßnahmen sind dringend erforderlich, um die Ergebnisse der Pariser Klimakonferenz in Österreich rasch umzusetzen. Ein Entschließungsantrag wird gefordert 

  • Eine neue Klima- und Energiestrategie für Österreich
  • Eine Klimaschutzabgabe (ökologische Steuerreform)
  • Ein Verbot der Installation neuer Ölkessel 

Wien: „Nach den Beschlüssen in Paris sind die Nationalstaaten gefordert, rasch den Transformationsprozess einzuleiten. Die jetzige Generation der Entscheidungsträger ist die letzte, die die Chance hat, die Weichen für die Beschränkung des Temperatur-anstiegs bei 2°C zu stellen. Die Österreichische Politik muss diese Chance nützen und eine eigenständige Energie- und Klimapolitik im Sinne der Ziele der Klimakonferenz von Paris entwickeln, die über die Kompromisse von Brüssel hinausgeht und Österreich als eigenständiges Land positioniert.  Wir dürfen nicht zuwarten, denn dazu haben wir keine Zeit. Wir müssen die Chance ergreifen, nicht nur für uns selbst die größten Anstrengungen zu machen sondern auch ein nachahmenswertes Modell für andere Länder in Mitteleuropa zu werden.“, fordert Dr. Erhard Busek, Vizekanzler a.D. und Präsident des Senat der Wirtschaft, im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien, gemeinsam mit Dr. Caspar Einem, Bundesminister a.D. und Dr. Karl Steininger vom Wegener Center der Universität Graz,  sowie Hans Harrer, Vorstand des Senat der Wirtschaft und Dr. Heinz Kopetz, Präsident der World Bioenergy Association, sowie alle Proponenten der „Plattform Paris: Klimaschutz jetzt!“ . Den Aufruf an die Politik, haben bereits über 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft unterschrieben, um so die Politik zum sofortigen Handeln aufzufordern, ua: Dr. Claus Raidl, Dr. Peter Püspöck, Josef Zotter, Dr. Christian Keuschnig, Dr. Christian Konrad, Univ. Prof. Dr. Stefan Schleicher, Univ. Prof. DI Dr. Martin Gerzabek, Bischof Dr. Schwarz, Barbara Frischmuth und Dr. Franz Fischler.

Die Plattform fordert einen Entschließungsantrag  

Drei Leitmaßnahmen, mit deren Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden soll, bilden die Basis für einen  Entschließungsantrag, der die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auffordern soll:

  1. Eine sofortige Wende in der Energie- und Klimapolitik
    Eine neue Energie- und Klimastrategie, schrittweise bis 2030: Der Anteil an erneuerbaren Energien am Bruttoverbrauch soll 60 Prozent betragen, Strom soll zu100 Prozent aus erneuerbaren Quellen erfolgen und Treibhausgase sollen um 60 Prozent reduziert sein.  
  1. Eine Ökologische Steuerreform durch Einführung einer Klimaschutzabgabe und die Streichung der Steuerbegünstigungen für fossile Energien. Die Klimaschutzabgabe sollte rd. sechs Milliarden Euro an Einnahmen bringen. Diese soll verwendet werden für:
  • Eine Senkung der Lohnnebenkosten
  • Einen Technologiefond
  • Eine Flächenprämie für die Land- und Forstwirtschaft als Kostenausgleich
  • Eine Senkung der Lohnsteuer und soziale Ausgleichs-Maßnahmen
  1. Verbot der Installation neuer Ölheizungen

Wie bereits in Dänemark soll auch in Österreich ab 2018 ein Verbot der Installation neuer Ölkessel eingeführt werden, um auf diese Weise Öl als Energieträger im Wärmemarkt binnen 15 Jahren weitgehend durch erneuerbare Energien ersetzen zu können. 

Klimawandel als Chance verstehen

„Der  Klimawandel ist eine Chance, nicht nur die Lebensgrundlagen zu erhalten, sondern bedeutet auch durch Innovationen neue Arbeitsplätze, weniger  Abhängigkeit vom Ausland, höhere Wertschöpfung im Land, mehr Sicherheit bei der Energieversorgung und einen Anstoß für Innovationen als Ausgangspunkt für neue Exportmöglichkeiten“, ist Hans Harrer überzeugt, der im Rahmen des Senats der Wirtschaft Ende 2015 eine Senats-Klima-Allianz entwickelt hat, in der Unternehmen unterstützt werden, klimaneutral bzw. C02 neutral zu werden. Bis Ende 2016 will man bereits über 500.000 Tonnen C02 eingespart haben.

Steininger ergänzt: „Wenn der CO2 Ausstoß auf dem aktuellen Niveau bleibt, führt dies zu einem Temperaturanstieg von bis zu 6 Grad, mit tiefgreifenden Veränderungen der Lebensverhältnisse und ökonomischen Schäden für Österreich in Milliardenhöhe.“

Am 22. April 2016 soll das Pariser Abkommen in einer feierlichen Zeremonie im UN Hauptquartier in New York zur Unterzeichnung aufgelegt werden. Österreich sollte sicherstellen, dass schon vorher die ersten konkreten Schritte zur Erreichung der Ziele von Paris gesetzt werden. Denn:

„Geredet wurde genug, jetzt muss gehandelt werden, das Zeitfenster ist bereits sehr knapp!“ so Busek, Einem, Steininger, Harrer und Kopetz.

Der Senat der Wirtschaft ist ein ökosozialer Think Tank mit über 500 Mitgliedern, die sich aus Geschäftsführern und Eigentümern von Unternehmen, Wissenschaftern und Forschern zusammensetzen. Diese repräsentieren derzeit rd.  252.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Website:                          www.senat-oesterreich.at

Rückfragehinweis:
Mag. Karin Keglevich-Lauringer
Special Public Affairs GmbH
Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
Email: keglevich@spa.co.at

 

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Wels: „Paris was nun?“, so titelte Hans Harrer, Vorstand des Senat der Wirtschaft, die im Rahmen der Energiesparmesse initiierte Podiumsdiskussion. Nach der Begrüßung durch Mag. Doris Schulz, Präsidentin der Messe Wels, sowie Friedrich Greisberger, GF Mittelstand des Senats, hob Bundesminister Dipl.-Ing. Andrä Rupprechter die Wichtigkeit der Initiative Klima-Allianz des Senats hervor, da es nicht reicht, wenn die Politik Beschlüsse fasst, sondern es auch ein aktives Mitwirken der Wirtschaft bedarf. Das beweist der Senat eindrucksvoll, wo mit jenen Unternehmen, die schon an der Senats-Klima-Allianz teilnahmen, welche im Herbst des Vorjahres ins Leben gerufen wurde, bereits rd. 140.000 Tonnen C02 nachhaltig reduziert werden konnten. Bis Ende 2016 plant man insgesamt 500.000 Tonnen C02 an Einsparungen zu erzielen.

Lernen kann man am besten von jenen, die sich bereits aktiv für die C02 Reduktion engagieren, lautet die Devise des Senats. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden den rd. 95 Teilnehmern daher Best Practice Beispiele, von Hali Büromöbel, über Multikraft Produktions- und HandelsgmbH bis hin zur Raiffeisenkasse Gunskirchen, präsentiert. Unternehmen, die den Umweltschutz (die Ökologie) bereits in allen Bereichen als Unternehmensstrategie implementiert haben. Darüber hinaus forderten Dr. Heinz Kopetz, Präsident des Welt-Biomasseverbandes und Dr. Hans Kronberger, Präsident Photovoltaic Austria, einen Kulturwandel, um den Umbau des Energiesystems zu forcieren.

Erweitert wurde das Ökospektrum durch die Präsentation von Dr. Herbert Ritsch, Direktor für Wirtschaftsethik& Schöpfungsverantwortung im Bankhaus Schellhammer & Schatterer, der nachdrücklich dazu aufforderte, die Möglichkeiten einer ökobasierten Geldanlage zu nutzen. Ergänzt wurden die Ausführungen durch Dr. Jürgen Schneider, Bereichsleiter Wirtschaft und Wirkung des Umweltbundesamtes, der 8 Mrd. EUR pro Jahr an Klimaschäden prognostizierte, wenn nicht rasch mehr getan wird. Energieeffizienz plus erneuerbare Energien sind eine gute Alternative, um dringend nötige Investitionen zu generieren und dadurch auch ein Mehr an Beschäftigung zu erzielen. Mag. Gerhard Grabner, Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstifts Göttweig, zeigte den nachhaltigen Weg eines Stiftes auf, der stets neu interpretiert werden muss, um eine ökonomische und ökologische Balance zu erzielen.

Peter Frieß, Vorstand Zukunftswerk eG, der im Rahmen der Klima-Allianz vom Senat als Experte zur Verfügung gestellt wird, deponierte, wie wichtig es für Unternehmen, unabhängig ihrer Größe ist, sich aktiv für die C02 Reduktion im eigenen Betrieb zu engagieren, denn auch der kleinste Beitrag auf lokaler Ebene ist ein wichtiger Puzzlestein für das große Ganze auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energienutzung und dadurch zu nachhaltigem Klimaschutz .

„Denn“, so ist man im Senat der Wirtschaft überzeugt: „es ist nicht mehr ausschlaggebend, ob jemand daran glaubt oder nicht, der Markt wird in Zukunft jene Unternehmen bevorzugen, die ‚Nachhaltigkeit‘ nicht nur in schöne Prospekte schreiben, sondern das auch glaubwürdig manifestieren“. In der Publikumsdiskussion, eloquent moderiert von Jochen Ressel, Chefredakteur des Senate Magazins,  konnten interessante Impulse herausgearbeitet werden, die helfen sollen, ökologische Möglichkeiten in die eigene Unternehmensstrategie  zu implementieren und umzusetzen.

Beim anschließenden Cocktail wurde intensiv weiter diskutiert, gesichtet wurden dabei:

Dir. Mag. Robert Schneider, Messe Wels
Dr. Hubert Pupeter, Geschäftsleiter Raiffeisenkasse Gunskirchen eGen
Mag. Karin Keglevich-Lauringer, Special Public Affairs GmbH
Lukas Hader, Multikraft Produktions- und HandelsgmbH
Julia Ganglbauer, Msc, Biogena Naturprodukte GmbH & Co KG
Arch. DI Konrad Scheibl, Delta Holding GmbH
DI Günter Idinger, EATON Industries Austria GmbH
Otto Schuster, Fronius International GmbH
Mag. Christoph Kaindlstorfer, Hipp GmbH
Ing. Michael Stadler, MBA, Pfeifer Seil & Hebetechnik GmbH
DI Peter Sattler, Sattler Energie Consulting GmbH
MMag. Martin Wagner, Verbund Solutions GmbH
DI Erich Humenberger, Denios GmbH
Christian Rösler, EWE Küchen GmbH

Bild &Fotomaterial

k-Foto_Hubert Pupeter, Schulz, Rupprechter, Keglevich-Lauringer, Schneider, Kopetz, Kronberger

Fotonachweis:          v.l.n.r. Hubert Pupeter (Raiffeisenkasse Gunskirchen eGen), Doris Schulz (Messe Wels), BM Andrä Rupprechter, Karin Keglevich-Lauringer (Special Public Affairs GmbH), Jürgen Schneider (Umweltbundesamt), Heinz Kopetz (World Bioenergy Association), Hans Kronberger (Photovoltaik Austria)

Copyright:              SENAT DER WIRTSCHAFT

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Senat der Wirtschaft lud zur Jahresauftaktveranstaltung

„Europa als eigene Identität“

Wien: Der Senat der Wirtschaft, ein ökosozialer Think Tank, lud zur Jahresauftakt-Veranstaltung in die Räumlichkeiten der OSZE, dem Ratssaal im Konferenzzentrum der Wiener Hofburg ein und mehr als 200 Personen aus Wirtschaft, Finanz, Wissenschaft und Forschung nahmen daran teil. Hans Harrer, Vorstand des Senat der Wirtschaft begrüßte die Teilnehmer mit den mahnenden Worten: „Wir brauchen dieses Europa, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und gemeinsame Plattformen. Wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen, nur weil es Probleme gibt“.

Nach einem Überblick über die Aktivitäten des Senats im Jahr 2015, zu den Themen Wirtschaft, Bildung, Ökologie und Gesundheit, hielt Geronimo N. Hirschal, Mitglied im Jungen Senat, den Senatsmitgliedern einen Spiegel vor und forderte auf, endlich Reformen umzusetzen, damit nicht die heutige Jugend, die Rechnung für das Nichthandeln bezahlen wird müssen. Er präsentierte auch eine Initiative, die als Plattform für Unternehmer und Anlaufstelle für Flüchtlinge dienen soll, mit dem Ziel 10.000 Arbeitsplätze zu vermitteln. „Wir wollen die Welt neu begreifen und neu gestalten, das können wir – wenn wir wollen“.

Nach diesem eindringlichen Appell, forderte Dr. Erhard Busek, Präsident des Senats in Österreich, ein Nachdenken über Europa ein: „Europa hat geschichtlich immer eine wichtige Rolle gespielt, jetzt droht sich diese Bedeutung zu verändern“. Wer über Europa redet muss die Relation hierzu neu denken. Denn Europa stellt nur 7 Prozent der Weltbevölkerung, derzeit noch 20 Prozent der Wirtschaftskraft, jedoch mit abnehmender Tendenz, da natürlich auch andere Weltregionen aufholen, leistet sich aber über 50 Prozent der weltweiten Sozialausgaben. Wie lange geht das noch? Europa als Friedensprojekt hat ausgedient. Wir sind an den Problemen mitbeteiligt. Krieg findet heute anders statt als früher. Daher ist es dringend nötig für Europa zu wissen, wo es steht und was es tut, bzw. tun soll. Wir müssen voneinander lernen, einander verstehen und Dinge gemeinsam tragen. Wir sollten uns nicht nur als Europäer fühlen, wenn wir in den USA sind. „Die Wirtschaft ist stärker gestaltend als die Politik- die Politik begreift das leider nur nicht“, so Busek.

Nach diesen mahnenden Worten, fesselte der Finanzexperte Dirk Müller, mit seinem Vortrag „Wackelndes China und wankelmütige FED“ und zeichnete ein eher düsteres Szenario über die dortigen Entwicklungen. Er hat noch nie den euphorischen Wirtschaftsdaten aus China geglaubt, umso weniger glaubt er jetzt dem leichten Rückgang, „ der ist viel größer als uns gesagt wird- aber das ist eben die kontrollierende Politik, die keine Meinung zulässt. Allerdings, so Müller: „Es bedarf immer wieder einer Rezession um nicht tragfähige Systeme zu zerstören“.

Im Anschluss daran fand Dr. Claus Raidl, Präsident der Nationalbank, mahnende Worte. Vor allem in Österreich, wo man die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten verzeichnen konnte, wurden weiterhin Schulden gemacht und nicht abgebaut. „Die wirtschaftliche Situation wird nur dann belebt, wenn die Unternehmen wieder mehr investieren. Solange nötige Reformen politisch nur als Spielball zwischen den einzelnen Parteien missbraucht werden, wird es nicht aufwärts gehen“, deponiert Raidl. Er fordert eine umfassende Reform, wie sie seinerzeit in Deutschland umgesetzt wurde, denn diese diente als Basis für den deutschen Erfolg von heute. „Europa wird nur dann Bestand haben und erfolgreich sein, wenn es von einer politischen Einheit begleitet wird“, ist Raidl überzeugt, der mehr Macht für eine „EU- Wirtschafts-regierung“ einmahnt. Alle waren sich aber trotzdem einig: „Europa ist unsere Zukunft“.

www.senat-der-wirtschaft.at

Der Senat der Wirtschaft ist ein ökosozialer Think Tank mit über 500 Mitgliedern, die sich aus Geschäftsführern und Eigentümern von Unternehmen, Wissenschaftern und Forschern zusammensetzen. Diese repräsentieren derzeit rd.  252.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach einer  interessanten Diskussion wurden am Buffet gesichtet:

Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang Pell u. MMag. Martin Wagner, Verbund Solutions GmbH
Ing. Doris Wallner-Bösmüller, Bösmüller Print Management GesmbH & Co KG
Ing. Mag. Christian Sorko, Peri Ges.m.b.H.
Dr. Michael Lederer, LDS Lederer Gebäudereinigung GmbH
Dr. Heidemarie Pichhorner, PrimAs Tiefkühlprodukte Gesellschaft m.b.H.
Ing. Friedrich Schols und Bettina Schols, Geoplast Kunststofftechnik GmbH
Dkfm. Andreas Haider, Unimarkt Handelsgesellschaft m.b.h & Co KG
Dr. Andreas Hopf, Central Danube Region Marketing & Development GmbH
Ursula E. Kampner, Superfund Asset Management GmbH
Dipl. Ing. Greiner, Infonova GmbH
Dr. Adolf Rausch, Dr. Rausch GmbH
Susanne Schindler, Allplan GmbH
Dipl. Ing. Gerald Schatz, Linz Center of Mechatronics

Bild & Fotomaterial

Foto 3_Härthe, Müller,Keglevich-Lauringer, Busek, Harrer, Ressel

Foto:                      v.l.n.r. Dieter Härthe, Dirk Müller, Karin Keglevich-Lauringer, Erhard Busek, Hans Harrer, Jochen Ressel

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Eine Allianz von Vertretern der österreichischen KMU-Szene hat sich zusammen-geschlossen, um die gemeinsame Position zum Thema Realwirtschafts-investitionsfreibetrag zu bekräftigen. Die Forderung umfasst die Schaffung eines Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrages von 100.000 Euro pro Jahr zur Investition in junge Unternehmen und bietet mit mehreren Vorschlägen Lösungen zur Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für alternative KMU-Finanzierungen.

Wien, am 17. Dezember 2014. Bereits vor kurzem wurde Staatssekretär Harald Mahrer (BMWFW) ein Positionspapier zum Thema alternativer KMU-Finanzierungen überreicht. Der Hintergrund war, dass Österreichs KMU (und damit auch Startups) das Rückgrat der nationalen Wirtschaft bilden und maßgeblich zum allgemeinen Wohlstand in Österreich beitragen. Deswegen haben sich Vertreter der österreichischen Jungunternehmer-Szene gemeinsam mit dem Fachverband der Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, den AustrianStartups, dem Senat der Wirtschaft, der Austrian Angels Investors Association (aaia) und der Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation (AVCO) zusammengeschlossen, um ihre Forderung nach der Schaffung eines Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrags von 100.000 Euro pro Jahr zu bestärken. „Das gemeinsame Ziel muss die Mobilisierung von privatem Kapital zur Finanzierung der Realwirtschaft und die daraus folgende Schaffung von künftigen Arbeitsplätzen und die Stärkung der Wirtschaftskraft Österreichs sein“, fordert Paul Pöltner, Vorsitzender des Arbeitskreises Crowd-Plattformen im Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich.

Konkrete Vorschläge als Diskussionsbasis zur Umsetzung

Laut Positionspapier gab es im österreichischen Steuerrecht bereits Steuerbegünstigungen für die

Kapitalbereitstellung an Unternehmen, beispielsweise den Sonderausgabenabzug für junge Aktien. Technisch ist es daher relativ einfach, einen „Sonderausgabenabzug“ für Investments in junge Unternehmen, wie zum Beispiel Startups, zu schaffen. Deswegen soll ein Freibetrag von 100.000 Euro bei Investitionen in junge Unternehmen geltend gemacht werden können. „Unser Vorschlag beinhaltet drei Optionen, die wir zur Diskussion stellen: Erstens, die Schaffung eines Sonderausgabenauszugs für die Investition in junge Unternehmen. Zweitens, die Aufnahme der Investition in junge Unternehmen in den Gewinnfreibetrag. Drittens, die Aufnahme der Unterstützung von jungen Unternehmen in den Spendenabzug. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Vorschläge sind dafür im Positionspapier enthalten und sollen als Grundlage für die Diskussion dienen“, erklärt Paul Pöltner abschließend.

 

Anhang:

Vorschlag für die Umsetzung eines Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrages

 

Pressefoto:

Paul Pöltner, Vorsitzender des Arbeitskreises Crowd-Plattformen im Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich (Photocredit: Anja Grundböck – PHOTOGRAPHY, www.anjagrundboeck.com)

 

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SENAT DER WIRTSCHAFT: Klima-Allianz gestartet

Erste Klima-Allianz Partner, die CO2 neutral gestellt wurden reduzierten bereits rd. 70.000 Tonnen CO2. Bis Ende 2016 soll eine CO2 Reduktion von rd. 500.000 Tonnen CO2 erzielt werden.

Salzburg: „ Geredet wurde und wird genug, wir müssen in den Unternehmen handeln, wenn wir den CO2 Ausstoß verringern wollen. Denn auch der kleinste Beitrag auf lokaler Ebene ist ein wichtiger Puzzlestein für das große Ganze auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energienutzung und dadurch zu einem nachhaltigen Klimaschutz“, deponiert Hans Harrer, Vorstand des SENAT DER WIRTSCHAFT.

Unternehmer sind gefordert

Der SENAT sieht im Klimawandel eine riesige Herausforderung auf Unternehmen zukommen. „Es ist nicht mehr ausschlaggebend, ob jemand daran glaubt oder nicht, denn jetzt werden wir vom Faktischen überholt. Nicht nur, dass es spürbar wärmer wird, der Markt wird in Zukunft jene Unternehmen bevorzugen, die ‚Nachhaltigkeit‘ nicht nur in schöne Prospekte schreiben, sondern das auch glaubwürdig manifestieren“ ist Hans Harrer überzeugt.

Die Klimakonferenz in Paris ist wichtig, aber wenn auf lokaler Basis, also in den Unternehmen nichts ‚passiert‘, ist es wieder nur viel Gerede. „Und es ist besser die Unternehmen tun selbst etwas, als die Politik schreibt es- wie gewohnt- mit vielen administrativen Hürden vor. „, warnt Harrer. Dort wo Treibhausgas-Emissionen nicht weiter reduziert werden können, bietet der SENAT über sein Experten-Netzwerk die Kompensation durch den Kauf von CO2-Emissionsrechten an.

Klima-Allianz

Mit dem SENATs-Projekt „Klima-Allianz“ wurde eine Unterstützung für jene UnternehmerInnen gestartet, die sich dem Nachhaltigkeits-Gedanken verschreiben. Bei den über 600 Mitgliedern, die rd. 250.000 MitarbeiterInnen repräsentieren, wird Überzeugungsarbeit geleistet, aktiv bei der Klima-Allianz mitzuwirken. Ein Experten-Pool steht zur Verfügung, um in den Unternehmen bei den wesentlichen Weichenstellungen unterstützend zu wirken.

Ende August erfolgte in Alpbach der Startschuss zur Klima-Allianz. Bis jetzt konnten bereits 20 Klima-Allianz Partner gewonnen werden, die sich CO2 neutral stellen ließen und damit eine Reduktion von rd. 70.000 Tonnen CO2 ermöglichten. Ihnen wurde als Anerkennung eine CO2 Neutralitätsurkunde überreicht. „Unser Ziel ist es, bis Ende 2016, über 100 Unternehmen dafür zu begeistern und rd. 500.000 Tonnen CO2

eingespart zu haben“ so Harrer, der im SENAT, als ökosozialen Think Tank, den geeigneten Promoter für die CO2 Reduktion sieht und so ein wichtiges Umdenken im Ressourcenverbrauch zu bewirken. Dabei soll eine sinnvolle Verbindung zwischen ÖKO-logie und ÖKO-nomie geschaffen werden.

Die slowenische Klimatologin Prof. Dr. Lučka Kajfež Bogataj, aus dem Nobelpreisteam von Al Gore, war beim Startschuss in Alpbach dabei und von der Klima-Initiative des SENATs beeindruckt. „Denn“, so Bogataj, „Für mich sind das Klima und der Klimawandel die größten globalen Probleme, daher ist die Klima-Allianz des SENATs besonders zu begrüßen, da nicht nur geredet sondern gehandelt und nachweislich in den Unternehmen CO2 reduziert wird“.

Klima-Allianz Partner

Foto: Einige Unternehmen die in Salzburg die „CO2-Neutralitäsurkunde überreicht bekamen
vlnr: Arnold Mangold (Mangold Bau GmbH), Hans Majer (Majer GmbH), Mario Landi (Göschl Recycling GmbH), Michael Zimmermann (Otto Bischof Transport GmbH), Bernhard Dufter (Dufter AG), Rudolf Grabher (11er Nahrungsmittel GmbH), Dr. Markus Bürger (GF SdW), Peter Frieß (Zukunftswerk eG), Mag. Karin Keglevich-Lauringer (Special Public Affairs PR Beratung und Lobbying GmbH), Hans Harrer (Vorstand SdW)

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SENAT DER WIRTSCHAFT: Europa neu gründen?

Ökosozialer Think Tank lud zum Jahresausklang

Salzburg: Der SENAT DER WIRTSCHAFT lud nach Salzburg ein und mehr als 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst trafen sich im Hotel Pitter zum Jahresausklang. Hans Harrer, Vorstand des SENAT DER WIRTSCHAFT, deponierte die Wichtigkeit der ökosozialen Marktwirtschaft, zu der sich der SENAT und seine Mitglieder bekennen. Mit Stolz verkündete er, dass bereits 603 Unternehmen, mit rd. 250.000 beschäftigen Mitarbeitern, Mitglied im SENAT sind. „Damit sind wir eine nicht mehr zu ignorierende Plattform, die in Zukunft vermehrt ihre Forderungen an die Politik formulieren wird“, so Harrer. Nach einem Rückblick über die Aktivitäten in diesem Jahr und einem Ausblick auf 2016, rief die 2. Salzburger Landtags-Präsidentin Gudrun Mosler-Törnstom in ihrer Ansprache zu mehr Europa-Vertrauen, aber auch zu kritischem Hinterfragen auf. Im Anschluss daran verwiesen Dr. Erhard Busek, Präsident des SENATs und Frau Dr. Beate Winkler, die sich selbst als Co-Pilotin für Chancenvielfalt bezeichnet- in einer Doppelconférence- auf die Wichtigkeit eines neuen Denkens für Europa und auch des Blicks über den Tellerrand hinaus. „Mut zum Handeln und Visionen bedarf es gerade in einer Krise. Denn Krise bedeutet: Beurteilen und Handeln“, so Busek. Beide forderten alle auf, dies in ihren eigenen Unternehmen ebenfalls zu beherzigen. „Europa sind wir Alle“ so Busek „und nicht die da in Brüssel“. Man muss Europa nicht unbedingt neu gründen, aber jeder Einzelne sollte beginnen, das Miteinander verstärkt zu denken, denn Alleinsein ist keine Alternative in dieser globalisierten Welt.

Charity für Lebensretter

Überrascht wurden die Teilnehmer mit einem Einblick in die Arbeit der Lawinenhunde-Staffel Salzburg, inklusive dem Abseilen einer Hundeführerin mit ihrem Hund mitten im Veranstaltungssaal. Dem Aufruf zu spenden wurde von den Senatoren und Senatorin sehr aktiv nachgekommen, sodass Hans Harrer am Ende des Jahresausklangs an Andreas Santner, dem Geschäftsführer der Lawinenhunde-Staffel, der ebenfalls Mitglied im Senat ist, einen Scheck über € 6.000.- überreichen konnte.

Neben der musikalischen Untermalung durch die Band: „Second Hand Brothers“ begeisterte der Wirtschaftskabarettist Bernhard Baumgartner das Publikum mit seinem launigen Programm: „Der Ernst des Lebens und ich“.

Bei einem köstlichen Menü fanden interessante Gespräche bis weit nach Mitternacht statt. Unter den Senats-Mitgliedern gesichtet wurden ua:
Rudolf und Veronika Grabher, GF 11 Nahrungsmittel
Dipl.-.Ing. Inge Hiebl, Nachhaltigkeitsmanagement Hali Büromöbel GmbH
Mag. Christoph Königslehner, MBA, GF/Eigentümer Hali Büromöbel GmbH
Mag. Christian Schügerl, GF Salzburg Schokolade GmbH
Dipl.-Ing. Walter Wiedenbauer , GF Sto GesmbH
Mag. Barbara Wohlgemuth, GF WERBA-CHEM GmbH
Martin Frühauf | Prokurist WERBA-CHEM GmbH
Georg Imlauer, GF Imlauer Hotels und Restaurant GmbH
Mag. Karin Keglevich-Lauringer, GF Special Public Affairs GmbH
Dieter Härthe, Vorstand im Senat der Wirtschaft
Dkfm. Andreas Haider , GF UNIMARKT Handelsgesellschaft m.b.H. & Co.KG
Michael Mark, GF KYOCERA Document Solutions Austria GmbH
Ing. Norbert Herzog, MSc, GF Cegelec GmbH | Wien
Christian Fuchs , GF/ Eigentümer Christian Fuchs e.U. Buchbinderei
Mag. Martina Uster, MSc , GF Wirtschaftsethik Institut Stift St. Georgen GmbH
Dir. Mag. Dr. Hubert Pupeter, GF Raiffeisenkasse Gunskirchen eGen (mbH)
Mag. Thomas Neumayr , Exportleiter Raps GmbH Gewürzwerk
KR Walter Benda, GF Auto Benda GmbH
Jochen Ressel, CR Senate-Magazin 
 

Foto 1_Ullmann,Härthe, Harrer, Staffel, Mosler-Törnström, Busek, Winkler

Foto 1: vlnr. Eva Ullmann, Dieter Härthe, Hans Harrer, Mitglieder der Lawinenhundestaffel Salzburg mit GF Andreas Santner
vlnr: sitzend Gudrun Mosler-Törnström, Erhard Busek, Beate Winkler

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Email: keglevich@spa.co.at

 

 

 

 

Lassen Sie sich inspirieren am 1. Wiener Leadership Kongress

Die wachsende Komplexität, Unsicherheit und Schnelllebigkeit der heutigen Zeit und der globalisierten Wirtschaft stellt Unternehmen vor vollkommen neue Herausforderungen. Als Reaktion auf die sich rasch und deutlich ändernden Umweltbedingungen sind Entscheidungen gefragt, deren Grundlage oft aus so vielen Parametern besteht, dass ein Mensch alleine diese manchmal nicht mehr alleine bewältigen kann. Dadurch werden traditionelle Managementkonzepte und Führungsstile auf den Prüfstand gestellt.

Mit dem 1. Wiener Leadership Kongress erhalten neue Ideen für Führungskonzepte eine eigene Plattform. Im Fokus stehen hier besonders jene Anforderungen, die Führungskräfte in Unternehmen in Zukunft bewältigen müssen, wobei Haltung, Werte und Menschenbilder im Mittelpunkt stehen. Mag. Karin Weigl, MSc. (Initiatorin und Veranstalterin) und Dr. Birgit Feldhusen (wissenschaftliche Expertin) gestalten gemeinsam mit 3 weiteren Experten und den Teilnehmern in einem co-kreativen Prozess Lösungsansätze, die geeignet sind, unmittelbar in den beruflichen Alltag transformiert zu werden.

„Aus meiner Führungs- und Beratungspraxis weiß ich, dass Menschen richtungsweisende Entscheidungen inhaltlich mittragen, wenn sie selbst im Entscheidungsprozess involviert sind. Diese Entscheidungen sind in der Regel wirksamer und nachhaltiger.“ berichtet Karin Weigl. „Untersuchungen in Organisationen, die auf höchste Zuverlässigkeit in der Zusammenarbeit angewiesen sind – wie Flugzeugträger oder medizinische Einrichtungen – zeigten, dass erfolgreiche Zusammenarbeit getragen ist durch Klarheit über das gemeinsame Ziel und den Sinn des individuellen Beitrags, gegenseitigen Respekt und Vertrauen, Diversität und eher lockere Strukturen aber hohe Aufmerksamkeit in der Kommunikation“, ergänzt Birgit Feldhusen. Beide sind sich bewusst, dass diese Erkenntnisse nicht neu sind. Neu ist aber, dass die sich Rahmenbedingungen nicht mehr mit Lippenbekenntnissen ändern lassen, sondern dass echte Umsetzung gefordert ist.

Die ökosozial ausgerichtete Wirtschaftsplattform Senat der Wirtschaft übernimmt die Schirmherrschaft des 1. Wiener Leadership Kongresses. Dr. Erhard Busek, Präsident des Senats, wird den Begrüßungsvortrag am 4. November abends halten.
Details zum 1. Wiener Leadership Kongress

 

Auftaktveranstaltung in Kooperation mit dem Senat der Wirtschaft:
Mittwoch. 4. November 2015, 18.00 – 21.00 Uhr
Begrüßung: Dr. Erhard Busek; Präsident des Senats der Wirtschaft und Vizekanzler a.D.
Keynote: Univ. Prof. Dr. HSG Hans A. Wüthrich

Kongresstag:
Donnerstag, 5. November 2015, 9.30 – 17.30 Uhr
Wiener Leadership Kongress
Kongresstag/ interaktive und co-kreative Veranstaltung
ab 17.30 Uhr Networking
Ort: Impact Hub Vienna, 1070 Wien
Web: www.wienerleadershipkongress.at

Tickets
Ticketpreis: EUR 355,- zzgl. Mwst.   |   3er Paket: EUR 888,- zzgl. Mwst.
Bestellung unter www.wienerleadershipkongress.at/tickets <http://www.wienerleadershipkongress.at/tickets>
Alle Tickets gelten für die Auftaktveranstaltung und den Kongresstag.

„Aus einem sozialen Gedanken kann eine große Idee und danach ein erfolgreiches Unternehmen entstehen“.

„Faires Wirtschaften für sozialen Nutzen“, wurde von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit über 100 Teilnehmern in Wien ausgiebig diskutiert

Wien: Der SENAT DER WIRTSCHAFT, ein ökosozial ausgerichteter, gemeinnütziger Think Tank, lud nationale und internationale Expertinnen zum 2. Social Entrepreneurship Forum, ins Studio 44 ein und über 100 UnternehmerInnen und ManagerInnen folgten der Einladung, die von den Casinos Austria unterstützt wurde. „Corporate Social Responsibility wird mittelfristig vom Social Entrepreneurship abgelöst werden. Denn wer nicht bereit ist für die Gesellschaft Mitverantwortung zu übernehmen, wird es am Markt immer schwerer haben“, zeigt sich Hans Harrer, Vorstand des SENAT, überzeugt, dass die soziale Verantwortung in den erfolgreichen Unternehmen zu einer Selbstverständlichkeit werden wird und noch vor dem Profit an erster Stelle stehen sollte. „Es geht dabei nicht um einzelne Aktivitäten, die dann in Hochglanzbroschüren nach außen kommuniziert werden, sondern um eine Geisteshaltung, die alle unternehmerischen Bereiche erfassen sollte. Ein Umdenken hat bereits begonnen, Unternehmer versuchen immer öfter innovative Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln“, ergänzt Harrer.

„Der wirtschaftliche Paradigmenwechsel kann durch eine neue Form des Leaderships eingeläutet werden“, deponiert Maria Ringler von Ashoka, einem weltweiten Netzwerks das soziales Engagement unterstützt. Über den Status Quo von Frauen in der Wirtschaft meinte sie: „Interessant ist, dass in den Social Entrepreneurship Netzwerken Frauen immer an der Peripherie zu finden sind, während Männer im Zentrum agieren. Die innovativsten Ideen aber von den Peripherien, also von Frauen kommen.“

Waltraud Martius von Syncon und Mitglied im SENAT DER WIRTSCHAFT zeigt sich überzeugt, dass jetzt die große Zeit des sozialen Wirtschaftens gekommen sei, denn das Streben nach Sinn erlangt einen höheren Stellenwert, als das Streben nach Gewinn. Als Pionierin des sozialen Franchisings stellt sie den Gemeinnutzen vor die Gewinnmaximierung, was eine andere Sichtweise des Franchisings nötig macht.

Walburga Fröhlich von Atempo und ebenfalls Mitglied im SENAT, zeigte mit ihrem Unternehmen, das sich für die Gleichstellung aller Menschen einsetzt und ihnen ihr jeweiliges Tempo für Lernen und Arbeiten ermöglichen will, eindrucksvoll auf, wie man aus einem sozialen Gedanken heraus, ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen kann. Für sie steht statt der Kostenlogik, der Wirkungsgrad als Maßstab des Tuns im Mittelpunkt.

Mit Discovering Hands zeigt wiederum Frank Hoffmann eindrucksvoll auf, wie man blinden Menschen einen verantwortungsvollen Arbeitsplatz schaffen kann, indem man ihre Sensibilität für das Abtasten der Brust, im Rahmen der Krebsprävention einsetzt. Und Elisabeth Krön von Specialisterne, qualifiziert mit ihrem Unternehmen Menschen mit dem Asperger Syndrom für den Arbeitsmarkt.

Aus einem sozialen Gedanken kann eine große Idee und danach ein erfolgreiches Unternehmen entstehen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde jedoch klar herausgearbeitet, auch die Politik ist dabei gefordert die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu zählen bessere Arbeitsbedingungen im sozialen Arbeitsbereich, eine ökosoziale Steuerreform, weitere Verbesserungen bei Crowdfinanzierungen, eine aktive Förderpolitik- denn gerade Unternehmen mit sozialem Gedankengut benötigen eine längere Anlaufzeit und stellen die Rendite hinten an, u.v.a.m. „In Frankreich hat man die Wichtigkeit erkannt und für Social Entrepreneurship ein eigenes Ministerium eingerichtet- warum nicht auch in Österreich“ fragt sich Harrer.

Am Podium diskutierten:

Rechtsanwalt Dr. ,LL.M. (Harvard) Keyvan Rastegar Gründer RPCK
Rastegar Panchal

Mag.a Edeltraud Stiftinger
Geschäftsführerin Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH

Mag. (FH) Bernhard Hofer
Talentify (Mitglied im Jungen SENAT DER WIRTSCHAFT)

Mag. Marie Ringler
Ashoka gemeinnützige GmbH

SENATOR MMag. Paul Pöltner
CONDA Unternehmensberatung GmbH

Joachim Schreiber
Einkaufsgruppe NGO NPO Austria GmbH i. G.

Dipl. oec. Selma Prodanovic
Co-Founder Austrian Angel Investors Association

SENATORIN Mag. Waltraud Martius
SYNCON International Franchise Consultants

Man war sich einig, dass dieses Forum nicht nur interessante Best Practice
Beispiele aufzeigte, sondern auch sehr viel Wissenswertes rund um die
Gründung von Sozialunternehmen vermittelte.

Bild- & Fotomaterial: v.l.n.r.

Foto 1: v.l.n.r Hans Harrer, DI MMag. Paul Pöltner, Dr. Keyvan Rastegar,
mag. (FH) Bernhard Hofer, Dipl. oec. Selma Prodanovic, Mag. Waltraud
Martius,Mag. Marie Ringler, Jochen Ressel, Mag.a Edeltraud Stiftinger,
Joachim Schreiber

Foto 2: v.l.n.r Hans Harrer, Dipl. oec. Selma Prodanovic, DI MMag. Paul
Pöltner, Dr. Keyvan Rastegar

Die unabhängige Wirtschaftsplattform wird für ihr grenzüberschreitendes Engagement für den Mittelstand ausgezeichnet

Der Senat der Wirtschaft erhält im Rahmen des 11. Forum Mittelstand Grenzenlos (FMG) den Sonderpreis für sein länderübergreifendes wirtschaftliches Engagement. „Ich sehe es als unsere wichtigste Aufgabe, das Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmtheit des Mittelstands zu stärken und zu fördern. Vor allem die Jungen sollen sehen, dass sich der Mut, UnternehmerIn zu sein, lohnt. Unsere Aktivitäten zielen darauf ab, die nötigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen“, so Hans Harrer, Vorstand des Senats, der zusammen mit seinem deutschen Vorstandskollegen Dieter Härthe den Preis entgegen nahm.

Rund 200 geladene Gäste waren der Einladung der Veranstalter ins Papiermachermuseum Steyrermühl/OÖ gefolgt. Seit 2009 wird der Zweiländerpreis an Unternehmen aus Südostbayern und Österreich in zwei Kategorien vergeben. Mit diesem Förderpreis wollen die Initiatoren beider Wirtschaftsregionen motivieren, sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Netzwerkbildung sowie Wissenstransfer und Nachwuchsförderung zu engagieren.

 

Besonders freut sich der Senat der Wirtschaft, dass das Grazer Unternehmen atempo zu den Gewinnern zählte. Das Unternehmen wurde für seine Arbeit zur Gleichstellung von Menschen ausgezeichnet. Viktor Sigl, Präsident des Oberösterreichischen Landtags, ging auf das Motto des Abends „Frauenpower und Männerquote“ ein und sprach sich klar für einen „unternehmerischen Geist ohne Geschlechtertrennung“ aus.

 

Der Zweiländerpreis ist eine Anerkennung und Auszeichnung der Leistungen für die gesellschaftliche Verantwortung des unternehmerischen Mittelstandes – darüber waren sich auch alle Teilnehmer einig. Unter den Ehrengästen befanden sich u.a. auch die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Ulrike Rabmer-Koller und der Regierungspräsident von Niederbayern, Heinz Grunwald.

 

Das nächste Forum Mittelstand Grenzenlos wird am 9. Juni 2016 in Bayern stattfinden.

 

Photo:

© FMG 2015
Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dieter Härthe, Senat der Wirtschaft; Daniela Hornaus, mc beratung; Thomas Ecker, Ecker Mittelstandsberatung; Klaus Candussi, atempo; Hans Harrer, Senat der Wirtschaft; Christoph Bauer, Alte Hausbrauerei Penninger; Johannes Peinsteiner, LAbg. OÖ; Heinz Grunwald, Regierungspräsident Niederbayern; Franz Meyer, Landrat Passau.

Die Klima- und Energiepolitik befindet sich in einer entscheiden Phase. Noch heuer sollen bei der UN-Konferenz in Paris die Zielsetzungen für ein globales Abkommen zur Reduktion der Treibhausgase und zum Schutz des Klimas festgelegt werden. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Diskussion rund um die klima- und energiepolitische Ausrichtung der Europäischen Union globale an Bedeutung.

Der 1. Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel macht deutlich, dass Österreich als alpines Land von der Klimaerwärmung besonders hart getroffen sein wird. Energieversorger suchen krampfhaft nach neuen Strategien und Innovationen. In allen Bereichen der Wirtschaft wird an Lösungen gearbeitet. Denn eines steht fest, so Hans Harrer, Vorstand SENAT DER WIRTSCHAFT: „Wir befinden uns bereits im größten Change-Prozess aller Zeiten!“. Genau hier sieht der Senat seine ökosoziale Verantwortung: „Die Wirtschaft muss etwas unternehmen und zwar jetzt! Studien belegen, dass Österreich 2050 vor Schäden in einer Höhe von über 8 Mrd. Euro steht, wenn wir nicht sofort gegensteuern“, so Harrer weiter. Dabei will man laut Senats-Präsident Dr. Erhard Busek keine Deklarationen, sondern konkrete Aktionen setzen: „Was nützten uns die besten Analysen, wenn daraus nicht konkrete Konsequenzen gezogen werden?“

Aus diesem Grund nahm der SENAT DER WIRTSCHAFT seinen Jahresauftakt zum Anlass, um gemeinsam mit hochkarätigen internationalen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über konkrete Lösungen und Synergien zu diskutieren. Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner sieht in der Verbindung von Klimaschutz und Wirtschaft ebenso nur Vorteile für alle Beteiligten. „Öko-innovative Unternehmen sichern Wachstum und Beschäftigung.“ Darüber hinaus zeigen die vielen Exporterfolge, dass nachhaltige Technologien aus Österreich weltweit zum Klimaschutz beitragen. Diese Anstrengungen wollen wir auch in Zukunft unterstützen“, verweist Mitterlehner beispielhaft auf die breit gefächerte Forschungsförderung und die Exportoffensive „go international“.

Dass sich auch regional bereits vieles tut, bekräftigte Oberösterreichs Umwelt-und Energie Landesrat Rudi Anschober: „Um die Klimakrise zu stoppen, müssen wir die Ärmel hochkrempeln und handeln!

So wie wir in Oberösterreich: Als erste Region in Europa haben wir schon 2007 beschlossen, die Energieerzeugung Schritt für Schritt auf 100 Prozent erneuerbare Energie umzustellen.“ Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter sieht in einer Neuorientierung hin zu einer green economy eine Notwendigkeit: „Investitionen in den Umwelt-und Klimaschutz sowie in die Ressourceneffizienz steigern die Wettbewerbsfähigkeit und stärken die Wirtschaft.“ Ein Entwicklung, die Klimaforscherin Univ. Prof. Helga Kromp-Kolb sehr begrüßt. „Bündnisse zu schließen, Synergien zu nutzen ist eine wichtige Strategie. Als Gesellschaft sollten wir jetzt reif genug sein, Energie sparsam und sorgsam einzusetzen und sie klimafreundlich zu erzeugen.

Das ist eine Grundvoraussetzung um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten“, so Kromp-Kolb.

Der SENAT DER WIRTSCHAFT hat diese Synergien längst genutzt und ein eigenes Bündnis vorangetrieben – das „Klimabündnis Vorarlberg“. Der Startschuss des Klimabündnisses ist am 9.1.2015 gefallen und jetzt schon präsentierten die Initiatoren, Erfolgsunternehmer aus dem SENAT DER WIRTSCHAFT, darunter Rudi Grabher (11er Nahrungsmittel), Reinhard Weiss (photinus), Claus Steurer (AST), Gerald Fitz (Haberkorn GmbH) und Peter Frieß (Zukunftswerk), nun die ersten

Ergebnisse.

Auch die Veranstalter der Messe Wels leisten ihren Beitrag indem knapp 900 Aussteller aus 14 Ländern Innovationen präsentieren, die letztlich zum Klimaschutz wesentlich beitragen. „Experten, Delegationen und Interessierte aus aller Welt kommen nach Wels, um hier von den Besten zu lernen“, so die Präsidentin der Messe Wels, LAbg. Mag. Doris Schulz. „Für die Messe Wels ist es eine große Bereicherung, dass der SENAT DER WIRTSCHAFT eine hochkarätige Veranstaltung gerade zu diesem Thema im Rahmen der Energiesparmesse veranstaltet“, freute sich der Geschäftsführer, Dir. Mag. Robert Schneider.

 

Günter Verheugen, Benita Ferrero-Waldner und Erhard Busek im Präsidium

Wien 8.10.2015- Klare Bekenntnisse zur europäischen Integration bildeten gestern den Auftakt zur Gründung des Senate of Economy Europe in Berlin. Vor allem ging es um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, diese nachhaltig voranzutreiben. Die Westbalkankonferenz, die im August in Wien stattgefunden hatte, nahm der Senat der Wirtschaft als wichtigen Anstoß und lud zum Außenwirtschafts Convent ins Haus der Bundespressekonferenz im Regierungsviertel.

Die früheren EU-Kommissare Günter Verheugen und Benita Ferrero-Waldner sowie der ehemalige Vizekanzler Erhard Busek wurden an die Spitze des Gremiums berufen. „Europa ist jetzt wichtiger denn je“, resümierten die Repräsentanten aus 26 Ländern.

„Österreich ist besonders im Hinblick auf Südosteuropa engagiert, wobei wir bereits in Serbien, Kroatien und Slowenien erste Kontakte geknüpft haben. Angesichts der Europäisierung und Globalisierung ist das von großer Notwendigkeit“, betonte Dr. Erhard  Busek, der auch Präsident des Senat der Wirtschaft Österreich ist. In seiner Rede unterstrich Busek nächste Schritte im Berlin Prozess für Südosteuropa: „Wichtig ist jetzt die Realisierung von Projekten in dieser Region!“

„Der neue Senate of Economy Europe will eine Stimme für ein politisch geeintes und wirtschaftlich starkes Europa sein“, so der ehemalige EU-Kommissar Günther Verheugen. „Was kann die Wirtschaft für die EU tun“ – so lautet das Motto des Senate of Economy Europe und hebt sich damit von anderen Organisationen der Wirtschaft, die auf europäischer Ebene ihre Interessen vertreten, ab.

Benita Ferrero-Waldner, Ex-Kommissarin und amtierende Präsidentin der Stiftung EU-Lateinamerika, wurde zur Vizepräsidentin des Senats der Wirtschaft Europa berufen.

Der Senat der Wirtschaft ist ein ökosozial ausgerichteter Think & Do Tank. Ihm gehören Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft an, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft stellen und den Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien führen. In erster Linie will man eine zukunftsfähige Gesellschaft und Wirtschaft im Sinne einer ökosozialen Marktwirtschaft mitgestalten. Im Rahmen des Netzwerkgedankens werden UnternehmerInnen über Landesgrenzen hinaus vernetzt, wodurch Business Bridges entstehen, um im Sinne des europäischen Gedankens, sozialen Frieden durch wirtschaftliche Stabilität zu fördern.

 

Über den Senate of Economy Europe:

Der Senate of Economy Europe (mit Sitz in Brüssel) ist eine Gruppierung des Senate of Economy International (Wien), dessen Ehrenpräsident der Friedensnobelpreisträger Professor Mohammad Yunus ist. Präsident des Senate International ist Professor Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome. Sprecher des neuen Vorstands ist Baden-Württembergs ExWirtschaftsminister Walter Döring, unterstützt von Dieter Härthe und Christoph Brüssel vom Senat Deutschland und Hans Harrer vom Senat Österreich.

 

Über den Senat der Wirtschaft:

Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist ein ökosozial ausgerichteter Think Tank sowie eine international agierende Wirtschaftsplattform und ein Netzwerk für mittelständische Unternehmen. Er parteiunabhängig und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Mit seinen Aktivitäten will man auf gesellschafts- und wirtschaftspolitisch relevante Themen aufmerksam machen und das Bewusstsein dafür nachhaltig schärfen. Ökosozial orientierte Projekte und Initiativen werden auf diese Weise ins Rollen gebracht, unterstützt und erfolgreich umgesetzt. Der Senat fördert Projekte und Initiativen wie die KLIMA-ALLIANZ, pflegt enge Partnerschaften zu namhaften internationalen Organisationen wie OSCE und SECI sowie renommierten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Derzeit sind bereits mehr als 600 Unternehmerinnen und Unternehmer, sowie CEOs Mitglied im Senat, die rd. 252.000 Beschäftigte repräsentieren.


Rückfragehinweis:

Gabriele Stowasser

Nationales und Internationales Projektmanagement
Senat der Wirtschaft Österreich


Mail: g.stowasser@senat-oesterreich.at

Web: www.senat-oesterreich.at

Als neuer klima:aktiv Partner treibt der Senat seine KLIMA ALLIANZ voran und will bis 2016 500.000 Tonnen CO2 ausgleichen

Wien, 24. September 2015 Im Rahmen der klima:aktiv Konferenz „Energiewende und Mobilitätswende gemeinsam gestalten“ zeichnete Bundesminister Andrä Rupprechter in Wien rund 50 neue Partner aus allen Bundesländern für ihren Beitrag zum Klimaschutz aus.

 

Bundesminister Andrä Rupprechter freut sich über die neuen Partner und ihren intensiven Einsatz für den Klimaschutz: „Unsere Klimaziele erreichen wir nur, wenn wir alle gemeinsam einen Beitrag leisten. Großer Dank gilt deshalb dem wachsenden Netzwerk an klima:aktiv Partner, die den Klimaschutzgedanken in die Regionen tragen und Vorbilder sind. Sie vereinbaren wirtschaftlichen Erfolg mit dem Umweltschutzgedanken, unterstützen die Etablierung innovativer Klimaschutztechnologien und stärken mit neuen green jobs den Wirtschaftsstandort Österreich. Nutzen Sie die Angebote von klima:aktiv, denn nur gemeinsam können wir Energie- und Mobilitätswende für ein lebenswertes Österreich gestalten.“

 

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Sie bestätigt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Hans Harrer, Vorstand des Senat der Wirtschaft. Anfang dieses Jahres hat der Senat der Wirtschaft die Klima Allianz ins Leben gerufen. Sie soll Unternehmen dabei unterstützen, Klimaschutzmaßnahmen effizient umzusetzen. „Im Rahmen der Klima Allianz kann man sich nicht nur an Best Practice Beispielen orientieren und mit anderen Unternehmen vernetzen, sondern wird auch von Experten auf dem Weg hin zu nachhaltigen Prozessen begleitet“, so Harrer weiter. Unternehmen haben zahlreiche Möglichkeiten, klimafreundlicher zu wirtschaften. Inhaltlich fokussiert sich die Klima Allianz, neben Ökostrom und Energieeffizienz, auch auf die Berechnung des CO2-Fußabdrucks und dessen Ausgleich durch hochwertige Klimaschutzprojekte. „Unser erstes Ziel lautet: bis Ende 2016 sollen mit den Klima Allianz Partnern des Senats 500.000 Tonnen CO2 ausgeglichen und wirksame Maßnahmen getroffen werden, um klimafreundlicher zu wirtschaften“, ist Hans Harrer entschlossen.

 

Über den Senat der Wirtschaft:

Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist ein ökosozial ausgerichteter Think Tank sowie eine international agierende Wirtschaftsplattform und ein Netzwerk für mittelständische Unternehmen. In erster Linie will man eine zukunftsfähige Gesellschaft und Wirtschaft im Sinne einer ökosozialen Marktwirtschaft mitgestalten. Im Rahmen des Netzwerkgedankens werden UnternehmerInnen über Landesgrenzen hinaus vernetzt, wodurch Business Bridges entstehen, um im Sinne des europäischen Gedankens, sozialen Frieden durch wirtschaftliche Stabilität zu fördern. Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist parteiunabhängig und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Mit seinen Aktivitäten will man auf gesellschafts- und wirtschaftspolitisch relevante Themen aufmerksam machen und das Bewusstsein dafür nachhaltig schärfen. Ökosozial orientierte Projekte und Initiativen werden auf diese Weise ins Rollen gebracht, unterstützt und erfolgreich umgesetzt. Der SENAT DER WIRTSCHAFT fördert Projekte und Initiativen wie die KLIMA-ALLIANZ, pflegt enge Partnerschaften zu namhaften internationalen Organisationen wie OSCE und SECI sowie renommierten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Derzeit sind bereits mehr als 600 Unternehmerinnen und Unternehmer, sowie CEOs Mitglied im Senat, die rd. 252.000 Beschäftigte repräsentieren.

 

Photo:

v.l.n.r. Vorstand des Senat der Wirtschaft Hans Harrer, BM Andrä Rupprechter.
Photo Credit: @Senat der Wirtschaft/W. Pucher

 


Busek begrüßt die Initiative, die bis Ende 2017 10.000 Arbeitssuchende in den europäischen Arbeitsmarkt integrieren will.

Wien, 15.09.2015 Dr. Erhard Busek, Vizekanzler a.D. und Präsident des Senat der Wirtschaft sowie Senats-Vorstand Hans Harrer haben gemeinsam die Absichtserklärung zur Beteiligung an der Alliance for integration@work unterzeichnet. Die Job-Initiative von Trenkwalder hat es sich zum Ziel gemacht, Arbeitssuchende erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die aufgrund fehlender Qualifikationen oder Migrationshintergrund vor großen Hürden stehen. Aber auch WiedereinsteigerInnen nach einer Kinderkarenz, Personen im Alter von 50+ oder solche mit physischen oder psychischen Einschränkungen werden unterstützt.

 

„Ich gratuliere Trenkwalder und im Besonderen Károly Pataki für diese unglaublich wichtige europaweite Initiative! Die Wirtschaftskrise hat überall ihre Spuren hinterlassen – auch am Arbeitsmarkt. In ganz Europa steigt die Zahl der Arbeitssuchenden. Trenkwalder übernimmt hier Verantwortung und geht mit gutem Beispiel voran!“, so Senats-Präsident Dr. Erhard Busek. Auch der Vorstand des Senat der Wirtschaft, Hans Harrer, ist von der Allianz überzeugt: „Als öko-sozial ausgerichtete UnternehmerInnen Plattform handelt der Senat der Wirtschaft nach einem wichtigen Prinzip: Wirtschaft – Das sind wir ALLE! Genau diese Maxime spiegelt sich in der Alliance for integration@work wider.“

 

Dipl.-Ök. Károly Pataki, Vorstandsvorsitzender von Trenkwalder International, freut sich über die immer größer werdende Allianz: „Der Erfolg unserer Initiative hängt maßgeblich von einer breiten Beteiligung sozial engagierter PartnerInnen ab, die gemeinsam mit Trenkwalder Verantwortung übernehmen wollen.“ Seit dem Start der Initiative vor einem Jahr, sind bereits fast 30 Unternehmen Teil der Allianz, so zum Beispiel die Wiener Städtische, Casinos Austria AG, Coface Niederlassung Österreich, Stölzle Oberglas, u.v.m. „Mit dem heutigen Stand sind es schon rund 1.500 Menschen, die Trenkwalder wieder in den österreichischen Arbeitsmarkt integrieren konnte. Für uns ein Beweis, dass es möglich ist, etwas zu bewegen und ein ganz klares Zeichen, dass wir weitermachen müssen und wollen!“ Trenkwalder will mit der Alliance for integration@work bis Ende 2017 10.000 Arbeitssuchende in den europäischen Arbeitsmarkt integrieren haben.

 

Erfahren Sie mehr über die Alliance for integration@work:
https://group.trenkwalder.com/de/wer-wir-sind/soziales-engagement

 

 

Über den Senat der Wirtschaft:

Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist ein ökosozial ausgerichteter Think Tank sowie eine international agierende Wirtschaftsplattform und Netzwerk für mittelständische Unternehmen. Als NGO ist der SENAT DER WIRTSCHAFT parteiunabhängig und hat sich zum Ziel gesetzt, auf gesellschafts- und wirtschaftspolitisch relevante Themen aufmerksam zu machen und das Bewusstsein dafür nachhaltig zu schärfen.
Ökosozial orientierte Projekte und Initiativen werden auf diese Weise ins Rollen gebracht und erfolgreich umgesetzt. Der SENAT DER WIRTSCHAFT fördert Projekte und Initiativen wie die Klima Allianz (der Unternehmen im SENAT DER WIRTSCHAFT), pflegt enge Partnerschaften zu namhaften internationalen Organisationen wie OSCE und SECI sowie renommierten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Mehr über den Senat der Wirtschaft: http://senat-der-wirtschaft.at

 

Über Trenkwalder International AG:

Trenkwalder zählt zu den führenden Personaldienstleistern in Zentral- und Osteuropa mit über 30 Jahren Erfahrung. Seit 2011 gehört das Unternehmen zur Droege International Group AG in Düsseldorf. Trenkwalder ist Marktführer in Österreich, Ungarn und der Slowakei und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 850 Mio. Euro. Heute führt Trenkwalder an mehr als 300 Standorten in 17 Ländern 55.000 Mitarbeiter mit 15.000 Auftraggebern aus allen Wirtschaftsbereichen zusammen.


Mehr über Trenkwalder International AG: https://group.trenkwalder.com/de

Bild:
Dr. Erhard Busek, Präsident des Senat der Wirtschaft, Károly Pataki, CEO Trenkwalder International, und Hans Harrer, Vorstand Senat der Wirtschaft (v.r.n.l.) gemeinsam für die Trenkwalder-Initiative „Alliance for integration@work“.


Kontakt:

Ulrike Maria Pötscher

Trenkwalder International AG

1010 Wien, Lugeck 1-2

Tel: +43 (0)664 9619114

Email: u.poetscher@trenkwalder.com

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