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Schwerpunkt Bildung | ZAG ZEIGT: POLITISCHE BILDUNG MUSS FRÜH ANSETZEN!

Schwerpunkt BILDUNG

 

 

ZAG-Recherche mit deutlichen Ergebnissen

 
Die vom Österreichischen Planspielzentrum gemeinsam mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT iniziierte Recherche zum Stand der Politischen Bildung in Österreich zeigt deutlich, dass die Wissensvermittlung in diesem Bereich essentiell ist.
Durchgeführt wurde die Recherche von der Bildungswissenschaftlerin und -expertin Mag.a Zuzana Kobesova. Basis dafür waren die in ganz Österreich gemeinsam mit dem SENAT DER WIRTSCHAFT durchgeführten Demokratie-Planspiele „ZAG-Zukunft aktiv gestalten“, die von dem international mehrfach ausgezeichneten Planspielexperten und Geschäftsführer des Planspielzentrums, Karl Kaiblinger, konzeptioniert und abgehalten wurden. Im Rahmen der Umsetzung wurden hunderte Fragebögen erhoben, die von Mag.a Kobesova ausgewertet wurden.
 
Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache
 
Die Ergebnisse zeigen, dass es im Schulkontext an Partizipationsräumen und Lerngelegenheiten politischer Beteiligung mangelt. Daher fand das Demokratie-Planspiel bei den SchülerInen wie auch Lehrkräften große Akzeptanz.
Bestätigt wird dies auch durch den Umstand, dass SchülerInnen den Zusammenhang der Politischen Bildung zu ihrem alltäglichen Leben kaum erkennen und Bezüge zwischen unterrichtlichen Inhalten und Alltagssituationen kaum spannen können. Dies könnte an der starken Formalisierung, der sog. Verschulung der unterrichtlichen Lernprozesse liegen.
Außerdem ergibt die Auswertung über das Demokratieverständnis von JungwählerInnen, dass ihre Haltung zum Thema Demokratie in diesem Alter bereits schon sehr stabil geworden ist. Ein Demokratie-Planspiel mit 15-16 Jahren ist als Maßnahme zur Politischen Bildung für JungwählerInnen begleitend sinnvoll, aber einmal mehr muss betont werden, dass die Bedeutung Politischer Bildung nicht nur vor dem Erreichen des Wahlalters ein Bildungauftrag ist und sein sollte.
 

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